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	<title>Erwin spaziert im ELBEPARK</title>
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	<description>Erwin wird von seiner Frau immer mit in den ELBEPARK geschleppt, was er dabei so alles erlebt, kann man hier lesen.</description>
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		<title>Erwin bekommt kalte Füße</title>
		<link>http://www.elbepark.info/blog/2013/06/13/erwin-bekommt-kalte-fuse/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Jun 2013 12:01:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erwin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[erwin]]></category>
		<category><![CDATA[Gummistiefel]]></category>
		<category><![CDATA[Hochwasser]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist es nicht idyllisch, an einem Fluss zu wohnen? Nachtigallengesang im Frühling, mystischer Nebel im Herbst, Gänsefüttern im Winter – und im Sommer eine zünftige Überschwemmung. Eines kann man unserer Elbe nicht vorwerfen: sie lässt keine Langweile aufkommen. Im Laufe der letzten Tage ist sogar meiner Frau das Einkaufen vergangen. Das habe ich auch begrüßt! [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ist es nicht idyllisch, an einem Fluss zu wohnen? Nachtigallengesang im Frühling, mystischer Nebel im Herbst, Gänsefüttern im Winter – und im Sommer eine zünftige Überschwemmung. Eines kann man unserer Elbe nicht vorwerfen: sie lässt keine Langweile aufkommen. </p>
<p>Im Laufe der letzten Tage ist sogar meiner Frau das Einkaufen vergangen. Das habe ich auch begrüßt! Während andere Sandsäcke schleppen, muss sie ja wohl keine Bikinis kaufen, wo bleibt denn da die Pietät?! Ich habe ihr für die Shoppingtour ein Schlauchboot empfohlen. Sie sah dann ihr moralisches Vergehen doch ein und spendete den Bademodeneinsatz an die Flutopfer.<br />
<span id="more-787"></span><br />
Jetzt, wo die Fluten langsam wieder abebben, erreichte mich ein ganz anderer Notruf. Der Garten der Tochter – vollkommen überschwemmt. Das Gartenhäuschen futsch, der Sandkasten weggespült und auch Hansi, die Katze, musste erst unter Mühen wieder vom Baum gefischt werden. </p>
<p>Ich schlüpfe also in meine Gummistiefel und stiefele los. Jetzt lobe ich mir einen gut ausgestatteten Baumarkt. Im Hornbach belade ich mein Wägelchen mit Gartengerät, Blumentöpfen und einem Sandsack. Die Leute schauen befremdet auf die Uhr – jaja, ich weiß. Zum Dämmen kommt der Sandsack zu spät. </p>
<p>Im Garten steht meine Tochter samt Familie einer Trauergesellschaft gleich um die vermatschten Beete. Und ich muss feststellen, dass auch Gummistiefel ihr Mindesthaltbarkeitsdatum überschreiten können: ich hab meine das letzte Mal 2002 gebraucht. Jetzt sind sie gerissen. Todesmutig installiere ich dennoch den neuen Sandkasten und bringe die Blumen in die Erde. Irgendwo muss man ja anfangen. </p>
<p>Tschüss, Ihr Erwin</p>
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		<title>Erwin wird&#8217;s zu bunt</title>
		<link>http://www.elbepark.info/blog/2013/05/29/erwin-wirds-zu-bunt/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 May 2013 06:55:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erwin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Freikarten]]></category>
		<category><![CDATA[Holi-Festival]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie meine treuen Freunde wissen, bin ich, wenn es darauf ankommt, ein echter Springinsfeld, ein Halunke, ein Haudegen und Harlekin. Aber bei manchen Späßen hört die Freundschaft doch auf. Meine Frau, ihres Sternzeichens nach Waschbär, die peinlich-reinlichste Person der Stadt, die Reinkarnation des Waschzwangs ist wohl letztendlich doch einer gründlichen Säuberung ihres Kopfes, sprich einer [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wie meine treuen Freunde wissen, bin ich, wenn es darauf ankommt, ein echter Springinsfeld, ein Halunke, ein Haudegen und Harlekin. Aber bei manchen Späßen hört die Freundschaft doch auf.</p>
<p>Meine Frau, ihres Sternzeichens nach Waschbär, die peinlich-reinlichste Person der Stadt, die Reinkarnation des Waschzwangs ist wohl letztendlich doch einer gründlichen Säuberung ihres Kopfes, sprich einer Gehirnwäsche unterzogen worden. „Erwin! Am 9. Juni ist so ein <a href="http://www.elbepark.info/de/aktuelles/aktionen-im-elbepark/holi-open-air-2013-im-elbepark.html">Farbfest im ELBEPARK</a>! Da könnten wir mit den Enkeln doch hingehen!“ sprudelte es aus ihr heraus, bevor sie überhaupt die Schuhe ausgezogen hatte. Ich schwang mich natürlich gleich in meinen Bürostuhl und düste mit Lichtgeschwindigkeit durch die unendlichen Weiten des Internet. Holifestival, aha. Ab und zu lass ich mich ja gern zu einem Chicken Pakora verführen – aber warum sollte ich mich aus Gründen der Toleranz mit Maismehl beschmeißen lassen?<br />
<span id="more-782"></span><br />
„Den Kindern würde es doch solchen Spaß machen. Sie kommen gleich zum Kaffeetrinken, da könntest du es ihnen doch gleich sagen.“ Super Idee. Ich erinnerte mich an den chaotischen Tag, der herauskam, als ich meinen Enkeln das letzte Mal eine Geburtstagsüberraschung bereiten wollte. Wäre da noch Farbpulver im Umlauf gewesen, hätte der nationale Notstand ausgerufen werden müssen.  Ich brüte in finsteren Gedanken, da fliegt auch schon die Tür auf. „Hallo Opa!“ erschallt die Begrüßung, die eher einem wilden Kriegsgeheul ähnelt. Im nächsten Moment wird es schon finster hinter meiner Brille und ich muss husten. Was zum ….?!</p>
<p>„Wir haben selber schon Farbpulver gebastelt, damit du siehst, was das für einen Spaß macht!“ Farbpulver gebastelt. Ich würge und schnaube und wische, bis meine vor Lachen ganz rotbäckige Frau ins Sichtfeld rückt. Wortlos gehe ich zu meinem Sparschwein, krame genügend Scheine für drei Tickets hervor und schiebe die ganze bunte Meute aus meinem Arbeitszimmer. Für so viel bunt bin ich doch etwas zu alt, das schau ich mir lieber im Fernsehen an. Friede, Freude, Farbenfest.</p>
<p>Tschüss, Ihr Erwin</p>
<p>P.S. Als ich dann im <a href="http://www.elbepark.info/de/mieter/refresh.html">Refresh-Store</a> im ELBEPARK die Tickets gekauft hatte,  kam der Veranstalter auf mich zu. Mensch Erwin, ich hätte sie Dir doch geschenkt. Naja, was soll der Geiz, jetzt hab ich ihm wenigstens ein paar Freikarten für meine lieben Leser aus dem Kreuz geleiert. Also, Sie kennen die Regeln, der Rechtsweg ist ausgeschlossen und Sie müssen in der Kommentarspalte eindeutiges Interesse bekunden. Wer mir glaubhaft versichert, dass er allen seinen Bekannten und Facebook-Freunden von dem <a href="https://www.facebook.com/HoliOpenAirDresden">Event</a> berichtet hat, der wird bevorzugt behandelt. </p>
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		<title>Erwin, lauf!</title>
		<link>http://www.elbepark.info/blog/2013/05/23/erwin-lauf/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 May 2013 10:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erwin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Schuhe]]></category>
		<category><![CDATA[Bratpfanne]]></category>
		<category><![CDATA[Durchblutung]]></category>
		<category><![CDATA[Joggen]]></category>
		<category><![CDATA[Lappen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Geschichte mit dem Waschlappen letzte Woche hat mir zu denken gegeben. Im Alter verschwimmen die Grenzen der körperlichen Leistungsfähigkeit zwischen Mann und Frau. War ich früher der eindeutig Stärkere, legt meine Frau immer öfter vor. Sie kann besser die Lottozahlen erkennen, Kreuzworträtsel lösen und die Einkäufe hoch schleppen (obwohl ich bei letzterem auch manchmal [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Geschichte mit dem <a href="http://www.elbepark.info/blog/2013/05/15/erwin-und-der-klitschnasse-lappen/">Waschlappen</a> letzte Woche hat mir zu denken gegeben. Im Alter verschwimmen die Grenzen der körperlichen Leistungsfähigkeit zwischen Mann und Frau. War ich früher der eindeutig Stärkere, legt meine Frau immer öfter vor. Sie kann besser die Lottozahlen erkennen, Kreuzworträtsel lösen und die Einkäufe hoch schleppen (obwohl ich bei letzterem auch manchmal nur einen fiktiven Hexenschuss habe).<br />
<span id="more-779"></span><br />
Noch konnte ich dem fliegenden Lappen ausweichen, aber wer weiß? Irgendwann sausen Bratpfannen durch die Luft – Älter werden heißt ja nicht Temperament verlieren. Im Gegenteil! Ein bisschen peppt das ja eine so lange Beziehung auch auf. Ich habe schließlich meine Gründe, noch verheiratet zu sein. Gewöhnung möchte ich mir ungern vorwerfen lassen. Aber genau diese Reibeflächen, die uns so hitzig machen, müssen mir Anlass zu Optimierung sein. Irgendwann stehe ich da wie ein Schwächling, humpelig und schrumpelig und der Wischlappen schlägt mir gegen den kahlen Kopf.<br />
Deswegen habe ich mich zu einer Maßnahme entschlossen, für die mich der 30-jährige Erwin ausgelacht hätte: Joggen. Jawohl! Ich werde vor den Tücken des Alters weg- nein was sage ich! Vorauslaufen werde ich! Mit kühnem Blick und stählernen Wadenmuskeln werde ich an der Elbe entlang stürmen wie ein kühler Sommerwind. Das bringt auch die Durchblutung auf Trab und möglicherweise profitiert auch mein Oberstübchen.</p>
<p><div id="attachment_297" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img src="http://www.elbepark.info/blog/wp-content/uploads/2011/07/2011-07-16-Runner.jpg" alt="Große Auswahl an Laufschuhen im Runners Point" title="2011-07-16-Runner" width="600" height="241" class="size-full wp-image-297" /><p class="wp-caption-text">Große Auswahl an Laufschuhen im Runners Point</p></div><br />
Die Schuhe vom <a href="http://www.elbepark.info/de/mieter/runners-point.html">Runners Point</a> hatte ich mir ja schon vor zwei Jahren anlässlich des <a href="http://www.elbepark.info/blog/2011/07/16/neue-schuhe-fur-den-grosen-lauf/">Speed-Shopping-Spektakels</a> geholt. Die Beratung damals war Klasse: elastische Sohle, atmungsaktives Material, ein Preis wie ein Flug nach Mallorca – das sollte mein Ticket in den Sportolymp sein! Doch seitdem das damals mangels <a href="http://www.elbepark.info/blog/2011/07/23/speed-shopping/">Losglück</a> nicht geklappt hatte, stehen die gute Stücke im Schrank. Nun aber: Mit dem Staubwedel drüber und rein in die Treter. Ich laufe los. Da die Haltestelle, wie viele Kilometer werde ich wohl schon geschafft haben. Ein Blick über die Schulter beweist, dass ich noch nicht einmal die Länge eines Gelenkbusses gemeistert habe. Mir strömt es lauwarm den Rücken runter. Na ja, wenn der Bus da schonmal steht, könnte ich ja ein-zwei Stationen fahren. Für den Anfang soll man sich ja nicht überfordern, in meinem Alter.</p>
<p>Tschüss, Ihr Erwin</p>
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		<title>Erwin und der klitschnasse Lappen</title>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 08:46:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erwin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Dogs@work]]></category>
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		<category><![CDATA[Hunde]]></category>
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		<category><![CDATA[Jürgen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Erwin! Sag mal, was kann dieses Schwein eigentlich?&#8221; Ich muss mich wohl verhört haben. Welche Töne werden in diesen meinen vier Wänden denn neuerdings angeschlagen? Ich springe aus meinem Sessel und stürme in die Küche. Mit in die Hüften gestemmten Fäusten betrachtet meine Frau den Meerschweinkäfig. Was soll ein Meerschwein schon können, frage ich mich. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Erwin! Sag mal, was kann dieses Schwein eigentlich?&#8221;</p>
<p>Ich muss mich wohl verhört haben. Welche Töne werden in diesen meinen vier Wänden denn neuerdings angeschlagen? Ich springe aus meinem Sessel und stürme in die Küche. Mit in die Hüften gestemmten Fäusten betrachtet meine Frau den Meerschweinkäfig. Was soll ein Meerschwein schon können, frage ich mich. Es ist niedlich, es kann Salat essen. Und es quiekt. Das sollte doch gerade einer Frau reichen, Säuglinge sind schließlich, bis sie zu Menschen werden, auch nichts anderes. &#8220;Der Jürgen hat wenigstens einen Hund&#8221;, kontert meine Frau. Ach, der Jürgen. Auf den pfeif ich doch! Wer keine Freunde hat, braucht eben einen Hund. Und in die Schuhe bekam der auch immer schon gern gesabbert und am Hintern &#8230;. Na ja. Wir sind erwachsen, ich zügle mich.<br />
<span id="more-776"></span><br />
&#8220;Der Jürgen nimmt jetzt an diesem <a href="https://www.facebook.com/events/168038433361785/">Dogs@Work</a> im ELBEPARK teil&#8221;, äußert meine Frau in gedehntem Tonfall. Jetzt müsste sie sich nur noch nebenbei die Fingernägel feilen oder sich wie der Pate in einem Sessel umdrehen, eine fette Katze auf dem Schoß.</p>
<p>&#8220;Ja und?&#8221; erwidere ich etwas heftiger als geplant.</p>
<p>&#8220;Das ist schon faszinierend, wenn Herrchen und Hund so aufeinander eingespielt sind, Natur und Mensch, wildes Tier und klarer Verstand &#8230;&#8221;</p>
<p>&#8220;Ach Herzchen!&#8221; sage ich &#8220;was soll das denn werden? Käme ich hier mit einem Hund an, würdest du doch als erstes die Gelben Seiten nach einem Tierheim durchsuchen.&#8221;</p>
<p>Meine Frau wendet sich schmollend ab. Hat wohl mein Triumph am Männertag doch mehr gefruchtet als ich dachte.</p>
<p>&#8220;Wo drückt denn das Schuhchen?&#8221; frage ich versöhnlich nach.</p>
<p>&#8220;Du hast mir nichts zum Muttertag geschenkt.&#8221;</p>
<p>&#8220;Du bist ja auch nicht meine Mutter!&#8221;</p>
<p>&#8220;Aber gleichzeitig war Frauentag.&#8221;</p>
<p>Heimatland, was man alles so falsch machen kann, nach all den Jahren noch. Dass ich auch nichts zum Männertag bekommen habe, führe ich gar nicht erst an. Ganz dünnes Eis.</p>
<p>&#8220;Na gut&#8221; sage ich &#8220;wir gehen am 17. Mai in den ELBEPARK und schauen uns den Jürgen an. Und die nächste Kleintiermesse geht auf mich. Du kriegst Natur und Männlichkeit geschenkt, soviel du willst. Deinen nächsten Haarschnitt kann auch gerne ein Hundefrisör machen&#8221;, gluckse ich.</p>
<p>Dem klitschnassen Lappen weiche ich galant aus und meine auf dem verschmollten Gesicht ein Lächeln zu erahnen.</p>
<p>Tschüss, Ihr Erwin.</p>
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		<title>Erwin zwischen Vater- und Muttertag</title>
		<link>http://www.elbepark.info/blog/2013/05/10/erwin-zwischen-vater-und-muttertag/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 May 2013 18:44:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erwin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[muttertag]]></category>
		<category><![CDATA[Tradition]]></category>
		<category><![CDATA[Vatertag]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern war er, der Tag der Männer. Am Sonntag dicht gefolgt vom Tag der Mütter. So hat jede Partei ihren Feieranlass, eingebettet in die kosmische Gültigkeit unseres Kalenders, von allen akzeptiert und befolgt &#8211; bis auf meine Frau. Für sie gilt natürlich kein Männertag. Ich hatte mir bereits im Kaufland drei Flaschen Bier, Treibstoff für [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern war er, der Tag der Männer. Am Sonntag dicht gefolgt vom Tag der Mütter. So hat jede Partei ihren Feieranlass, eingebettet in die kosmische Gültigkeit unseres Kalenders, von allen akzeptiert und befolgt &#8211; bis auf meine Frau. Für sie gilt natürlich kein Männertag.</p>
<p>Ich hatte mir bereits im <a href="http://www.elbepark.info/de/mieter/kaufland.html">Kaufland</a> drei Flaschen Bier, Treibstoff für den Flachmann, Speck und Brot geholt, meine Wanderschuhe geputzt und im Kopf nach alten Liedern gekramt, da stand sie vor mir. Im Regencape, die Hand entschlossen um den Griff eines prall gefüllten Picknicks-Korb gekrallt und verkündete selbstsicher, sie gehe jetzt mit Gundel und ein paar Freundinnen an die Elbe, um dort Männertag zu feiern. Mir blieb die Spucke weg! Seit Jahren fahre ich mit Gunther und den anderen zur Weinbergwanderung nach Radebeul, das ist Tradition, Recht, Gesetz, was auch immer.<br />
<span id="more-774"></span><br />
Eine Weile brüllten wir uns im Flur an und innerlich schob ich die ganze Schuld diesem dämlichen neuen Frauenmagazin in die Wanderschuhe, das neuerdings auf dem Nachttischchen liegt. Der Streit endete mit einer geknallten Tür, die ich allerdings von innen betrachtete. Schmollend saß ich da &#8211; aber wer sagte eigentlich, dass immer einer zu Hause bleiben muss? Ich warf Detlef noch eine Karotte ins Gatter und eilte los.</p>
<p>Als ich am Abend mit wunden Füßen und etwas durchgewittert heimkehre, brennt in der ganzen Wohnung Licht. Auf dem Weg zum stillen Örtchen, pralle ich gegen eine abgesperrte Tür. &#8220;Erwin &#8230; Das wird hier noch ein Weilchen dauern&#8221; ächzt meine Frau, gefolgt von eindeutigen Geräuschen. Aha, da hatte jemand den Männertagssekt nicht vertragen. Ich grinse zufrieden, legte die Beine hoch und schaue mir einen Krimi im Fernsehen an. Dicht nach der zweiten Verfolgungsjagd taumelt meine Frau leichenblass aus dem Bad gen Bett. &#8220;Na, wie war&#8217;s?&#8221; rufe ich ihr hinterher, doch sie verschwindet kommentarlos. Strafe muss sein. Gleich am nächsten Morgen eile ich zum Telefon und reserviere ihr einen Vormittag im &#8220;<a href="http://www.elbepark.info/de/mieter/hamam-zum-kleinen-muck.html">Kleinen Muck</a>&#8220;, da kann sie entspannen und über ihre Missetaten grübeln. </p>
<p>Und der Muttertag geht dieses Jahr an mich!</p>
<p>Tschüss, Ihr Erwin</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Erwin, der Zoologe</title>
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		<pubDate>Fri, 03 May 2013 14:03:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erwin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Probst]]></category>
		<category><![CDATA[Tiere]]></category>
		<category><![CDATA[Zirkus]]></category>
		<category><![CDATA[Zoo]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit ich die kleine Detlef mein eigen nenne, hab ich einen ganz anderen Blick auf Tiere. Die sind schon ziemlich faszinierend unter ihrem schicken Fell. Wenn mich Detlef so ansieht, dann wird mir immer ganz warm ums Herz und es ist ein bisschen so, naja, als würden wir uns verstehen. Telepathisch. Zu so einem Status [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Seit ich die kleine Detlef mein eigen nenne, hab ich einen ganz anderen Blick auf Tiere. Die sind schon ziemlich faszinierend unter ihrem schicken Fell. Wenn mich Detlef so ansieht, dann wird mir immer ganz warm ums Herz und es ist ein bisschen so, naja, als würden wir uns verstehen. Telepathisch. Zu so einem Status habe ich es mit meiner Frau noch nicht gebracht, obwohl die auch etliche Meerschweinchenmerkmale aufweist. Von der Blase über die Tonhöhe bis zur Haarfarbe. Aber das darf sie natürlich nicht hören, werden Meerschweine in Peru doch verspeist.</p>
<p><span id="more-771"></span>Ich saß gerade wieder konzentriert vor dem Käfig und reichte meiner neuen Seelenverwandten eine kleine Auswahl des ersten Frühlinsgrüns, da platzte meine Frau herein. „Erwin! Jetzt sind doch bestimmt bald wieder 20 Grad! Ich brauche unbedingt was Schickes &#8230;“</p>
<p>Ab diesem Punkt höre ich immer nur noch ein gedämpftes Murmeln, vergleichbar mit dem eines Bachs in einem Dschungel, die Papageien krächzen, Affen hangeln sich schreiend von Baum zu Baum, Knistern und Knacken im Unterholz, Tropfen, die an grünbemooster Rinde herunter perlen, die glänzenden Windungen einer Schlange, dunstig-modriger Geruch, der geheimnisvolle Gesang unbekannter Vögel -</p>
<p>„&#8230; weil ich dachte, so ein Zirkus könnte dir auch gefallen.“ Ich schrecke aus meinen Träumen. Ein Zirkus? „Ja doch, wie ich dir gesagt habe. Im ELBEPARK tritt eine Gruppe des Zirkus Probst auf, am Samstag.“ &#8211; „Sonnabend heißt das“, korrigiere ich gedankenverloren. Aha! Das Leben hat mir eine neue Spur gegeben. Ich bin geboren, um Tiere zu erforschen, ihr Verhalten zu studieren, weite Reisen in gefährliche Gegenden zu unternehmen, nur um Lebewesen wie den Graueckigen Schweinsduckmolch zu finden! Ich bezweifle zwar, dass die Gruppe einen lebendigen Elefanten ins Shoppingcenter bugsiert, aber ich werde auf jeden Fall mitgehen und mich schon mal auf die Attraktionen im großen Zelt auf der Cockerwiese einstimmen. Cockerwiese, wie Cockerspaniel. Zumindest werden im ELBEPARK viele Menschen sein, auch nur angezogene Affen. Lasst die Studien beginnen!</p>
<p>&#8212;<br />
Infos zum Auftritt unter <a href="http://www.elbepark.info/de/aktuelles/aktionen-im-elbepark/zirkus-probst-im-elbepark-am-04052013.html">www.elbepark.info</a></p>
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		<title>Erwin, der Verdorbene</title>
		<link>http://www.elbepark.info/blog/2013/04/24/erwin-der-verdorbene/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Apr 2013 08:57:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erwin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essen+Trinken]]></category>
		<category><![CDATA[Fleisch]]></category>
		<category><![CDATA[Vegetarier]]></category>
		<category><![CDATA[Würstchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Bis heute hat es gedauert, meinen schmerzenden Bauch auszukurieren. Natürlich konnte ich die Überreste meines Grill-Massakers nicht dem dunklen Schlund des Mülleimers überlassen. Da gab es nur eins: konsumieren. Ich aß Würstchen um Würstchen, auch am nächsten Tag noch. Am dritten griff mir meine Frau mit einer Würstchen-Variation unter die Arme. Würstchen-Auflauf. Als ich partout [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Bis heute hat es gedauert, meinen schmerzenden Bauch auszukurieren. Natürlich konnte ich die Überreste meines <a href="http://www.elbepark.info/blog/2013/04/18/erwin-als-grillmeister/">Grill-Massakers</a> nicht dem dunklen Schlund des Mülleimers überlassen. Da gab es nur eins: konsumieren. Ich aß Würstchen um Würstchen, auch am nächsten Tag noch. Am dritten griff mir meine Frau mit einer Würstchen-Variation unter die Arme. Würstchen-Auflauf. Als ich partout nicht mehr konnte, verpackten wir die restlichen Würste in Plasteboxen, sie ruhen jetzt im Froster. Es war schrecklich. Anfangs konnte ich mir das wüste Würstchenmampfen noch als speziellen Gag verkaufen, aber dann … Mittlerweile kann ich kein Fleisch mehr sehen. Der Wurstsalat musste einem Tomatenaufstrich weichen, desselben die Bärchenwurst. Noch nicht einmal meinen Finger kann ich mir in den Mund stecken, so wenig Fleisch ertrage ich.<span id="more-768"></span></p>
<p>„Das geschieht dir ganz recht“ hat meine Frau gesagt und mir eine Portion Gemüseeintopf auf den Tisch geknallt. „So viel Cholesterin. Außerdem weiß ja jeder, dass du jetzt die Jahresration an Antibiotikum in dich hineingestopft hast!“ Meine Frau, ein Engel der Genesung. Da geht es mir doch gleich viel besser. So ein Quatsch, ein richtiges Steak kann doch nicht … Hu! Jetzt hätte ich fast den Eimer neben dem Bett benutzen müssen. Ich angele nach einem Kochbuch. Mh, das sieht nicht schlecht aus. Gefüllte Zucchini mit Reis und Käse, Curry mit Kokosmilch und Süßkartoffeln. Grießbrei, auch nicht zu verachten. Oh, Karotte-Ingwer-Suppe! Mit zittriger Hand schreibe ich noch Möhren und Stangensellerie auf die Einkaufsliste.</p>
<p>Mein Blick schweift rüber zu der kleinen Detlef. Die schafft&#8217;s ihr ganzes Leben ohne Fleisch, da werde ich dieses finstere Tal wohl auch durchwandern können. Ich schleppe mich zum PC und suche nach mehr Rezepten. Vegetarier bin ich jetzt also, sagt das Internet. Und wenn ich jetzt noch auf Milch und Käse verzichten würde – aber das geht dann doch zu weit! Nudeln ohne Käse, da steht die Welt doch Kopf! Arrgh, ein besonders fieser Krampf. Wo bleibt meine Gemüsebrühe?</p>
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		<title>Erwin als Grillmeister</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Apr 2013 12:07:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erwin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Grillen]]></category>
		<category><![CDATA[Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Wurst]]></category>

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		<description><![CDATA[Oh Sommer, du lauwarme Jahreszeit. Zu diesem Zeitpunkt des Jahres scheint die Existenz von Schnee in etwa so realistisch wie die Jungfräulichkeit von Paris Hilton. Die Stadt dampft im eigenen Saft, das Hemd klebt beim Bahnfahren noch länger am Sitz als am Rücken, der Pro-Kopf-Verbrauch von Eiscreme kann in Tonnen angegeben werden und ein Sport [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Oh Sommer, du lauwarme Jahreszeit. Zu diesem Zeitpunkt des Jahres scheint die Existenz von Schnee in etwa so realistisch wie die Jungfräulichkeit von Paris Hilton. Die Stadt dampft im eigenen Saft, das Hemd klebt beim Bahnfahren noch länger am Sitz als am Rücken, der Pro-Kopf-Verbrauch von Eiscreme kann in Tonnen angegeben werden und ein Sport voll tollkühner Männlichkeit erwacht zu neuem Leben. Das Grillen. Das weibliche Geschlecht schwärmt in schwülen Sommernächten ja eher für „die Grillen“ mit ihrem sägenden Gesang (da kann man auch das Schleifen eines Fahrraddynamos romantisch finden), aber ich meine den Duft angekokelter Wurst, den Qualm von Holzkohle und das archaische Ritual der Essenszubereitung mit freiem Oberkörper. Ich habe also zum Grillfest geladen. Bestimmt dreißig Einladungen habe ich gemailt! Und dann habe ich eingekauft. Im <a href="http://www.elbepark.info/de/mieter/kaufland.html">Kaufland</a> einen neuen Grill, der glänzt wie das Chrom eines nagelneuen Porsche, eine Universalzange gab es bei <a href="http://www.elbepark.info/de/mieter/rossmann.html">Rossmann</a>, säckeweise Kohle und bei <a href="http://www.elbepark.info/de/mieter/fleischerei-und-grill-korch.html">Korch</a> eine gefühlte Tierherde im eigenen Darm verpackt. Gegen fünf grille ich los. Es brutzelt und quarzt mächtig … Nach zwei Stunden erbarmungslosen Röstens tippt mir meine Liebste auf die Schulter. Die kommt bestimmt wieder mit so einem Salat oder einer leichten Quiche oder so einem Kram.<span id="more-766"></span></p>
<p>„Erwin! Irgendwas stimmt mit dem Mailprogramm nicht. Ich wollte gerade eine Bestellung verschicken, aber das Fach ist voll oder so.“ Wenn man sich nicht um alles allein kümmert. Ich stürme zum Computer. Was ist das? Langsam versuche ich das Problem zu lokalisieren, so oft benutze ich den auch nicht. Überfüllung? Ich lösche sämtliche Ordner. Unter der Rubrik „gesendet“ fällt mir etwas auf. Wo sind denn die ganzen Einladungen? Huch! Nicht da. Dafür elektronischer Kauderwelsch im Posteingang. Nicht eine Mail hat diese Mistkiste versendet!<br />
Mir blüht also ein sehr romantischer Sommerabend – mit kiloweise Wurst, einer verärgerten Frau und sehr viel Kohle.</p>
<p>Tschüß, Ihr Erwin.</p>
<p>P.S. Nachtrag vom Centermanagement: Erwin, schaff doch Deine Kiste mal zu <a href="http://www.elbepark.info/de/mieter/cyberport.html">Cyberport</a> oder in den <a href="http://www.elbepark.info/de/mieter/media-markt.html">Media-Markt</a>, die installieren Dir ein 1-A-Mailprogramm!</p>
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		<title>Erwin, der Kochkönig</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Apr 2013 07:39:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erwin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essen+Trinken]]></category>
		<category><![CDATA[einkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Kochen]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war mal wieder soweit. Ein Besuch von Gundel drohte. Als meine Tochter noch jünger war, las sie Donald Duck Comics und es war kein Zufall, dass ich die böse Entenhexe Gundel dann real verkörpert in der Tratsch-Freundin meiner Frau wiederfand. Meine Taktik bestand darin, im Vorfeld durch häusliche Zuarbeit positiv aufzufallen, um mich dann [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es war mal wieder soweit. Ein Besuch von Gundel drohte. Als meine Tochter noch jünger war, las sie Donald Duck Comics und es war kein Zufall, dass ich die böse Entenhexe Gundel dann real verkörpert in der Tratsch-Freundin meiner Frau wiederfand. Meine Taktik bestand darin, im Vorfeld durch häusliche Zuarbeit positiv aufzufallen, um mich dann zur Stunde des Schreckens reinen Gewissens in eine Bar mit Fußballübertragung zurück zu ziehen. Also sorgte ich für frisches Blühgemüse auf dem Tisch, schlachtete mein Sparschwein für eine nette Tischdecke, kippte den Müll aus, bügelte, rechte die Beete – kurzum: mit jedem Schweißtropfen rann mehr Männlichkeit aus mir heraus, was ein sehr deutliches Indiz für meine Verzweiflung war.</p>
<p>Gundel! Ihre noch angenehmste Eigenschaft ist, über Anwesende zu sprechen, als wären sie nicht da. Die Palette des Grauens steigert sich über schnattriges Mitteilungsbedürfnis bis zu tiradenartigen Lästerausbrüchen. Letztendlich endet alles, eine deftige Ration Eierlikör vorausgesetzt, in einem Meer aus falschem Selbstmitleid mit dem Ziel, die von allen Seiten einströmenden Beschwichtigungsversuche als Komplimente einzusammeln. Puh! Bah!<br />
<span id="more-763"></span><br />
„Du wirst aber heut Mittag schon dabei sein, wenn Gundel kommt, oder?“ Der bohrende Blick meiner Frau legt das kleine Kind, das sich bettelnd und winselnd in mir windet gnadenlos frei. „Aber Schatz“ kontere ich „ich tu auch alles was du willst! Ich koche!“ Meine Frau kichert amüsiert.</p>
<p>„Oje, dir ist es wirklich ernst oder?“</p>
<p>„Liebling, es handelt sich hier um Gundel!“</p>
<p>„Nun gut. Dann wird es eben ein Mädchen-Nachmittag. Und das mit dem Kochen lass mal lieber&#8230;“</p>
<p>Wie meint sie das denn? Dass ich nicht kochen kann?! Meine Nudeln sind immer al donto, außerdem mach ich einen super Krummen Max. Und erst meine Pizza á la Pampa! Also wirklich. Selbst Salate von Racula bis Rapuschen mache ich grandios mit diesem … diesem … na Dress! Genau! Als ich ihr das mitgeteilt habe, zuckt sie nur unbeeindruckt die Schultern. „Naja“, lautet ihr Kommentar. Der werde ich&#8217;s zeigen! Am Ende heißt es dann vor Gundel noch, ich könnte nichts im Haushalt, wäre unkreativ und ungeschickt und dass meine Frau gleich den Jürgen hätte nehmen sollen.<br />
Ich stürmte also los ins <a href="http://www.elbepark.info/de/mieter/kaufland.html">Kaufland</a> in den ELBEPARK, besorgte Zucchanti, Paprika, Kartoffeln, Obergina, Rettich und jede Menge Parmesan. Es würde das feinste Gericht der Welt geben, würde es! Unterwegs klingelte mein Handy. „Ich bin&#8217;s, Erwin. Du schau doch noch, ob du eine Vorsuppe hinbekommst und zum Nachtisch ein Tiramisu. Oder besser zwei Desserts. Und Getränke bitte!“ Schwitzend stolpere ich durch den ELBEPARK &#8211; Desserts, das kann doch nur Obst sein, gut das es die <a href="http://www.elbepark.info/de/mieter/fruchtoase.html">Fruchtoase</a> gibt. Das ist aber auch eine Rennerei. Als ich zuhause ankomme, dämmert es bereits. Die Wohnung ist leer, meine Frau steht an der Spüle.</p>
<p>„So, Erwin. Jetzt hast du Gundel tatsächlich verpasst. Na, dann lass uns zusammen mal lecker kochen, was?“ zwinkert sie. </p>
<p>Eine Hexe ist sie auch, wenn auch eine gute.</p>
<p>Tschüss, Ihr Erwin</p>
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		<title>Erwin stellt sich der Moderne</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Apr 2013 16:12:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erwin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschenke]]></category>
		<category><![CDATA[15.000 Fans]]></category>
		<category><![CDATA[ELBEPARK auf Facebook]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich muss gestehen, dass ich gern mit Computern arbeite. Was da alles möglich ist! Man kann schnell per SMS, pardon, E-mail an Gewinnspielen teilnehmen, sich über das Wetter informieren oder Fußballergebnisse lesen. Was ich allerdings noch nicht ganz durchstiegen habe ist dieses Facebook. Zwar wurde mir neulich schon der unglaubliche Erfolg bei einer Hasensuche berichtet, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss gestehen, dass ich gern mit Computern arbeite. Was da alles möglich ist! Man kann schnell per SMS, pardon, E-mail an Gewinnspielen teilnehmen, sich über das Wetter informieren oder Fußballergebnisse lesen. Was ich allerdings noch nicht ganz durchstiegen habe ist dieses Facebook. Zwar wurde mir neulich schon der unglaubliche Erfolg bei einer <a href="http://www.elbepark.info/blog/2012/04/13/als-das-netzwerk-sozial-wurde/">Hasensuche</a> berichtet, aber ganz klar ist mir dieses Dingens immer noch nicht.</p>
<p>Als ich verzweifelt nach einem Namen für mein Meerschwein suchte, schlug meine Frau vor, doch einfach mit Klicks zu locken. Das ging auch ziemlich schnell: noch bevor Julia ihre äußerst kreativen Vorschläge abgegeben hatte, war schon Detlefs Finger über die Tasten gehuscht und mein treues Nagetier erhält wie versprochen den Namen Detlef. Die kleine Detlef &#8211; denn wie sich herausstellte, ist die Gute weiblich. </p>
<p>Jetzt war ich natürlich interessiert und klickte mich bis zum <a href="https://www.facebook.com/elbepark">ELBEPARK</a>. Siehe da! Alles, was ich so schreibe steht ja auf deren Facebooksite!<br />
<span id="more-754"></span><br />
Und einige recken sogar ihr virtuelles Däumchen zu meiner Huldigung. Ich war ganz perplex. Und auch etwas durcheinander. Wer sich in diesem blauweißen Bildersalat zurecht findet, braucht etliche Übungsstunden. </p>
<p>Was einem nicht alles gefallen kann! Feierfotos und Musikgruppen, Einkaufsläden und Witzseiten. Muss ich an alles, was mir gefällt ein Häkchen setzen? Und was ist, wenn mir was nicht gefällt? Auf gut Glück tippe ich die Namen alter Schulfreunde ein, aber Erfolg sieht anders aus. Einige Namen werden aufgelistet, aber dreifach und doppelt &#8211; woher weiß ich denn nun, wer der Günther ist? Der mit der Gießkanne als Foto oder der mit dem Janosch-Bild? </p>
<p>Herrje. </p>
<p>Dann bleibe ich lieber ganz bescheiden bei meiner ELBEPARK-Seite. Dann hab ich auch mehr Zeit für die kleine Detlef. Vielleicht gewinne ich mit meinem geklickten Gefallen sogar was, denn der ELBEPARK will hoch hinaus, wie mir der Centermanager verriet. Den habe ich jetzt nämlich beim Spazierengehen getroffen, ganz real sozial sozusagen. Und er freut sich auf bald 15.000 Fans. </p>
<p>Deswegen ist er ganz aus dem Häuschen und wirft mit zehn 15-Euro-Geschenkgutscheinen um sich. So spendabel macht das Internet die Menschen! </p>
<p>Tschüß, ihr Erwin.</p>
<div id="attachment_757" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img src="http://www.elbepark.info/blog/wp-content/uploads/2013/04/2013-04-04-Gutschein.jpg" alt="Zehn Gutscheine zu gewinnen." width="600" height="388" class="size-full wp-image-757" /><p class="wp-caption-text">Zehn Gutscheine zu gewinnen.</p></div>
<ul>
&#8212;&#8212;<br />
Nachtrag vom Centermanagement: Wie bei jedem Gewinnspiel gibt es natürlich ein paar Regeln:<br />
1. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen<br />
2. Die Gewinner können die Gutscheine im Centermanagement abholen<br />
3. Um am Gewinnspiel teilzunehmen, ist es nötig hier einen Kommentar mit einer funktionierenden E-Mail-Adresse abzugeben<br />
4. Die Gewinner werden ausgelost, sobald die 15.000-Fan-Marke geknackt ist<br />
5. Zuletzt die Gewinnspielfrage: Was haben Sie getan, um den ELBEPARK auf Facebook bekannter zu machen? </ul>
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